Pressenhersteller

Schuler schließt fast Hälfte der deutschen Standorte

Drei von sieben Produktionsstandorte des Pressenherstellers Schuler stehen vor dem Aus. 450 Arbeitsplätze sind deshalb bedroht. Der Konzern begründet den Umbau damit, dass sie zunehmend im Ausland produzieren.
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Schwerpunkte der deutschen Produktion sollen künftig in Göppingen und Erfurt liegen. Quelle: dpa
Umbau bei Schuler

Schwerpunkte der deutschen Produktion sollen künftig in Göppingen und Erfurt liegen.

(Foto: dpa)

GöppingenDer Pressenhersteller Schuler steht vor seinem nächsten Umbau. Drei von sieben Produktionsstandorten in Deutschland sollen geschlossen werden, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Fertigung in Netphen (Nordrhein-Westfalen) soll schon im kommenden Jahr, die in Waghäusel und Weingarten (jeweils Baden-Württemberg) bis 2017 geschlossen werden. Die geplanten Veränderungen betreffen den Angaben zufolge mittelfristig rund 450 Arbeitsplätze. Der Stellenabbau soll so sozialverträglich wie möglich umgesetzt werden.

Der Hersteller, der Pressen zur Blechbearbeitung baut, begründete die Schließung unter anderem mit der wichtiger gewordenen Produktion im Ausland. Schuler stellt Pressen her, die zur Blechbearbeitung zum Beispiel bei Autoherstellern eingesetzt werden. Der Umbau der Produktion soll in diesem Jahr rund 55 Millionen Euro kosten. Im Gegenzug sollen jährlich 30 bis 35 Millionen Euro eingespart werden.

Schwerpunkte der deutschen Produktion sollen künftig in Göppingen und Erfurt liegen. Weltweit beschäftigte Schuler zuletzt 5260 Mitarbeiter, in Deutschland waren es rund 4000.

  • dpa
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