Primark-Chefin O’Donoghue
„Die deutschen Kunden lieben uns“

Die irische Billigmodekette Primark greift in Deutschland an und eröffnet heute einen neuen Markt in Essen. Im Interview erklärt Vorstandsmitglied O’Donoghue, wie Primark in Deutschland punkten will.
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DüsseldorfHandelsblatt: Frau O‘Donoghue, was reizt Sie an Deutschland?

Breege O’Donoghue: Die deutschen Kunden! Wir lieben sie und sie lieben uns. Wir haben uns unseren Markteintritt gut überlegt und vorbereitet. Dank unserer ausgiebigen Marktforschung haben wir festgestellt, dass Primark eine große Chance in Deutschland hat. Und der Erfolg gibt uns Recht!

Viele ausländische Geschäfte sind in Deutschland gescheitert, wie beispielsweise Gap oder auch Marks&Spencer. Was machen Sie anders?

Viele ausländische Unternehmen sind nach Deutschland gekommen und haben einfach das gemacht, was sie immer gemacht haben. Primark ist da anders. Wir hören auf unsere Kunden, wir lernen über unsere Kunden und wir passen uns an, wie beispielsweise bei der Größe der Bettwäsche, Farben oder auch einzelnen Modestilen. Wir hören sehr genau darauf, was unsere Kunden wollen und reagieren auf die Wünsche unmittelbar. Das ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Hilft Ihnen da auch die Finanzkrise?

Wir haben Erfolg in guten und in schlechten Zeiten. Vielleicht bringt uns die Krise neue Kunden, die vorher nicht bei Primark eingekauft hätten. Wir werden auf jeden Fall versuchen diese Kunden zu überzeugen und zu halten – auch wenn es wirtschaftlich wieder aufwärts geht.

Wie viel muss man denn für ein komplettes Primark-Outfit ausgeben?

Nicht viel, schauen Sie mich an! Meine Jacke kostet 35 Euro, meine Bluse 11, der Rock 15 und die Strumpfhose 3,50. Und dann sind da natürlich die Kleidungsstücke, die Sie nicht sehen… Nur meine Schuhe habe ich woanders gekauft!

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Ein "No-Frills-Unternehmen"

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