Privatisierung in Rumänien
RWE verliert in Rumänien gegen Enel

Der RWE-Konzern ist im Rennen um einen rumänischen Stromversorger gescheitert. Den Zuschlag für die Electrica Muntenia Süd mit mehr als einer Million Kunden in der Hauptstadt Bukarest und zwei südlichen Verwaltungskreisen bekam stattdessen der italienische Enel-Konzern.

HB BUKAREST. Enel erwirbt 67,5 Prozent des rumänischen Unternehmens für 820 Mill. Euro, wie die Nachrichtenagentur Mediafax am Montag berichtete. Weitere Bewerber waren Gaz de France (Frankreich), Iberdrola (Spanien) und CEZ (Tschechien).

Rumänien hat damit fünf von insgesamt acht regionalen Stromversorgern privatisiert. Enel übernahm bereits vor zwei Jahren zwei kleinere regionalen Stromversorger - die Electrica-Filialen Banat und Dobrogea im Westen beziehungsweise im Südosten des Landes. Im vergangenen Jahr 2005 verkaufte Rumänien Electrica Moldova an Eon und Electrica Oltenia an CEZ.

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