Probebohrung
Shell bahnt sich einen Weg in die Arktis

Der Ölkonzern Shell will in der Arktis nach Öl suchen. Umweltaktivisten warnen, dass ein Ölunfall dort kaum beherrschbar wäre. Doch die Hürde, die die US-Umweltbehörde Shell in den Weg legte, war anderer Natur.
  • 0

AnchorageDas niederländische Ölunternehmen Shell hat eine weitere Hürde auf dem Weg zu Probebohrungen vor der Nordwestküste Alaska genommen.

Wie die US-Naturschutzbehörde EPA am Freitag mitteilte, wurde dem Unternehmen ein einjähriges Zertifikat ausgestellt, das Shell den Einsatz von Generatoren auf einem Bohrschiff erlaubt, die Abgase produzieren. Tests ergaben, dass die Maschinen etwas zu viel Ammoniak und Stickoxide ausstoßen, weshalb eine Sondererlaubnis eingeholt werden musste.

Das Unternehmen will in der arktischen Tschuktschensee nach Öl suchen. Die EPA erwartet, dass die Gesamtemission unter den gesetzlichen Grenzwerten bleibt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Probebohrung: Shell bahnt sich einen Weg in die Arktis"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%