Probleme in den USA
Drägerwerk senkt Prognose

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieter Drägerwerk hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Wegen der verzögerten Umstrukturierung beim umsatzstärksten Teilkonzern Dräger Medical in den USA sei die Prognose nicht mehr zu halten, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Lübeck mit. Die ursprüngliche Umsatzprognose wurde von 1,567 Milliarden Euro auf 1,5 bis 1,55 Milliarden Euro gesenkt.

HB LÜBECK. Beim Gewinn vor Steuern und Zinsen und Einmalaufwendungen rechnet das Unternehmen mit 124 Millionen Euro. Zuvor hatte Drägerwerk hierfür keine Prognose genannt. Der Überschuss soll bei 46 Millionen Euro liegen. Aus der derzeitigen Standortdiskussion bei der Dräger Medical könnten sich zusätzliche Einmalaufwendungen ergeben, sagte ein Konzernsprecher. Zu der erwarteten Höhe konnte er noch keine Angaben machen. Dies werde erst Ende Dezember feststehen.

Drägerwerk begründete die gesenkte Prognose damit, dass die positiven Auswirkungen der Umstrukturierung des Vertriebs in den USA erst verspätet eintreten werden und der bis zum dritten Quartal eingetretene Rückstand nicht mehr aufzuholen sei. Zudem habe sich der Wettbewerb verschärft.

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