Probleme mit Protonix belasten auch Vertriebspartner
Wyeth bestätigt Gewinnprognose

Die Wyeth Inc, Madison, hat ihre Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Unterdessen belasten die Probleme mit dem Medikament Protonix auch den deutschen Vertriebspartner Altana.

HB MADISON. Bei Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal am Mittwoch stellte sie für 2004 weiter einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 2,60 bis 2,70 USD in Aussicht. Im vierten Quartal dürfte der Nettogewinn allerdings geringer ausfallen als bisher erwartet, sagte CFO Kenneth Martin auf einer Telefonkonferenz weiter.

Der Umsatz mit dem Protonenpumpenhemmer Protonix ist im dritten Quartal um 7% auf 378 Mio USD gesunken. Gemessen am Verschreibungsaufkommen sei das Mittel aber weiter eines der am schnellsten wachsenden Markenprodukte in dem hart umkämpften und preissensitiven Segment der Protonenpumpenhemmer, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Umsatz werde unter anderem durch die Rabattpolitik beeinträchtigt. In Europa vertreibt die Altana AG, Bad Homburg, ihr Präparat unter dem Namen Pantoprazol, in den USA wird das Medikament unter dem Namen Protonix vom Altana-Partner Wyeth vertrieben.

Der Kurs der Altana-Aktie gab nach Vorlage der Wyeth-Zahlen zeitweise um mehr als 3,5% nach. Am frühen Nachmittag belief sich das Minus auf rund 2,7%. Am Markt hieß es dazu, Wyeth habe auf Probleme im Geschäft mit dem Produkt Protonix, bzw dessen Wirkstoff Pantoprazol, hingewiesen. Dies könnte besonders das Joint Venture von Wyeth und Altana zur Protonix-Vermarktung beeinflussen.

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