Produktion des LT eingestellt
VW lässt in Hannover kürzer arbeiten

Das VW-Management will derzeit zurück zur 35-Stunden-Woche, wogegen sich die IG Metall sträubt. Da passt es nicht ins Bild, dass Volkswagen im Werk Hannover kürzer arbeiten lässt.

HB HANNOVER. Nach den Werksferien solle ein Großteil der 15 000 Beschäftigten vorübergehend 30 Stunden in der Woche arbeiten statt 37,5 Stunden, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Hannover. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete, Grund sei der Produktionsauslauf des Transporters LT. Dessen Nachfolger Crafter, der weitgehend baugleich zum Mercedes Sprinter ist, wird von Daimler-Chrysler gefertigt.

Zwar will der Sportwagenbauer Porsche die Rohkarossen für das geplante viertürige Modell „Panamera“ in Hannover fertigen lassen. Das gleich den Wegfall der Transporterproduktion aber offenbar nicht aus. Porsche ist größter Aktionär von Volkswagen.

Der Wolfsburger Autobauer ringt derzeit mit der Gewerkschaft darum, die Arbeitszeit von derzeit 28,8 auf 35 Stunden zu erhöhen – ohne Lohnausgleich. Das soll die Kosten in seinen schwach ausgelasteten sechs westdeutschen Werken senken. Im Zuge der Neuordnung stehen bis zu 20 000 Arbeitsplätze bei VW auf dem Spiel, die durch Frühverrentungen und Abfindungen abgebaut werden sollen. Insgesamt beschäftigt Volkswagen an den westdeutschen Standorten rund 100 000 Mitarbeiter.

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