Produktion erreicht Inslandniveau
Japaner bauen die Hälfte ihrer Autos im Ausland

Die japanischen Autohersteller fertigen immer mehr Fahrzeuge außerhalb des Landes. Laut einer Zeitungsmeldung erreichte die auswärtige Produktion einen neuen Rekordstand.

HB TOKIO. Wie die führende japanische Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“ am Dienstag berichtete, stieg die Auslandsfertigung im vergangenen Jahr zum ersten Mal über die Marke von 10 Mill. Autos und dürfte in diesem Jahr die Inlandsproduktion übertreffen.

Nippons Autobauer haben nicht mehr nur Produktionsstätten in den USA und Europa, sondern mittlerweile auch in China und Indien. Die Fertigung außerhalb Japans stieg im vergangenen Jahr durch die neuen Werke zum vierten Mal in Folge prozentual zweistellig.

Branchenprimus Toyota Motor und sieben andere Autobauer produzierten im vergangenen Jahr 9,96 Mill. Einheiten. Einschließlich der 410 000 im Ausland gefertigten Fahrzeuge des Lastwagenbauers Isuzu erreichte die Auslandsproduktion etwa dieselbe Stückzahl wie im Inland, wo 10,8 Mill. Autos gebaut wurden.

In diesem Jahr werden Japans Autobauer ihre Auslandsfertigung weiter aufstocken. So werde Toyota in China sowie im US-Staat Texas zwei neue Fertigungsanlagen in Betrieb nehmen, berichtete die Zeitung.

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