Produktion geht weiter zurück als geplant
Opel setzt in Kürze auf Kurzarbeit

Wegen anhaltender Absatzschwäche sollen die rund 1 800 Beschäftigten der Opel Eisenach GmbH in Kurzarbeit geschickt werden.

HB EISENACH. Die anhaltende Absatzflaute zwingt den Autobauer Opel zu Kurzarbeit in seinem Thüringer Werk in Eisenach. Als Reaktion auf die Nachfrageschwäche vor allem in Deutschland seien im November und Dezember durchschnittlich 15 Tage Kurzarbeit pro Mitarbeiter vorgesehen, sagte der Betriebsratschef der Opel Eisenach GmbH, Harald Lieske, am Dienstag auf Anfrage. Das Unternehmen bestätigte die Pläne. Damit wird die Produktion bei der Tochter der Adam Opel AG deutlich stärker zurückgefahren als ohnehin vorgesehen. Opel hatte bereits im August angekündigt, dass die Montagebänder in der „Corsa“-Fabrik mit rund 1 800 Beschäftigten im Oktober an elf Tagen stehen.

Eisenach ist damit neben dem Stammwerk in Rüsselsheim der zweite deutsche Opel-Standort, der nicht ausgelastet ist. In Rüsselsheim gilt bis Jahresende eine 30-Stunden-Woche mit teilweisem Lohnausgleich. In Eisenach war zunächst versucht worden, die Probleme über ein flexibles Arbeitszeitmodell zu lösen. Eine Betriebsvereinbarung ermöglicht pro Mitarbeiter 20 bezahlte Ausfallschichten pro Jahr, die aber später nachgeholt werden müssen.

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