Produktion im Januar gestiegen: Autobranche startet gebremst ins neue Jahr

Produktion im Januar gestiegen
Autobranche startet gebremst ins neue Jahr

Die deutsche Autobranche ist schwach ins Jahr gestartet. Die Zahl der Neuzulassungen sei mit 202 000 Einheiten im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent gesunken, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Frankfurt mit.

HB FRANKFURT. Vergangenes Jahr hatte die Branche im Januar einen Rückgang von zwölf Prozent hinnehmen müssen. Der Verband begründete den Rückgang mit der anhaltenden Verunsicherung der Verbraucher. Zudem habe es zum Jahresende 2004 ein überhöhtes Zulassungsniveau besonders geben, an das die Branche nicht habe anschließen können.

VDA-Präsident Bernd Gottschalk hatte bereits angekündigt, dass der Jahresbeginn nicht zufriedenstellend begonnen habe. Deswegen rechnet der VDA für das Gesamtjahr mit einem leichten Rückgang der Neuzulassungen. Der Verband erwartet dieses Jahr 3,25 Mill. Neuregistrierungen. Im vergangenen Jahr hatte die Branche ihre eigene Prognose vor allem dank eines kräftigen Anstiegs der Neuzulassungen von 22 % im Dezember leicht übertroffen und 3,27 Mill. neu zugelassene Pkw registriert. Diese waren allerdings mit Rabatten teuer erkauft.

Die Produktion stieg im Januar um neun Prozent auf 404 400. Ins Ausland lieferten die deutschen Automobilhersteller im Vergleich zum Vorjahr drei Prozent mehr Fahrzeuge: Insgesamt seien es 282 000 gewesen. Dank neuer Modelle hätten die inländischen Auftragseingänge im Januar zudem das Niveau im Jahr zuvor um drei Prozent übertroffen. Dazu hätten auch Kaufanreize beigetragen.

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