Produktion in China Teslas großer Sprung nach vorn

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Gefahr für die Deutschen

Elon Musk – Vordenker oder Hochstapler?

Elon Musk – Vordenker oder Hochstapler?

Unklar ist, woher die Batterie für einen Tesla „Made in China“ kommen soll. Denn bislang bauen die Kalifornier ihre Batteriemodule gemeinsam mit Partner Panasonic. Die Japaner hatten im April ihre erste lokale Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus im nordchinesischen Dalian eröffnet. Doch noch wahrscheinlicher ist, dass Musk auch eine von drei angekündigten Riesenfabriken für Batterien in China bauen wird. Nur mit einer lokalen Fertigung von Batteriezellen käme Tesla dann auch in den vollen Genuss der staatlichen Unterstützung.

Die Konkurrenz in China ist heute schon groß. Lokale Unternehmen wie BYD gewinnen derzeit deutliche Marktanteile mit günstigen Elektroautos aus lokaler Produktion, die auch bei der Zulassung bevorzugt werden. Rund 200 neue Marken, darunter Nio und die Future Mobility Corporation, drängen in den kommenden Jahren mit alternativen Antrieben an den chinesischen Markt. Wer zu lange wartet, kommt womöglich zu spät.

Auch für die deutschen Autohersteller ist die China-Offensive von Musk gefährlich. Gerade die Oberklassemodelle der Deutschen verkaufen sich in Fernost blendend. Nicht umsonst präsentierte Daimler seine überarbeitete Version der S-Klasse zuletzt in Schanghai. Das Flaggschiff der Schwaben wird zwar immer noch in Deutschland gebaut – aber jede dritte S-Klasse wird in China verkauft. In der Oberklasse hätte Tesla mit einer lokalen Produktion einen Vorsprung. 

Mit einem neuen Konkurrenten dürfte es den Deutschen darüber hinaus schwerer fallen, ihre Elektroautos in China an den Mann zu bringen. Das wäre allerdings dringend nötig – denn China soll bereits in den kommenden Jahren eine Quote für Elektroautos einführen.

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17 Kommentare zu "Produktion in China: Teslas großer Sprung nach vorn"

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  • Hallo Herr Samer, zunächst finde ich es erfrischend dass Sie Ihre Mitkommentatoren abqualifizieren die Ihre Glaubenssätze nicht teilen, aber Ihre Kenntnisse, s. Ihr Kommentar, gleichfalls bescheiden sind.

    Die bedeutendsten E- Auto Fabriken sind meines Wissen Byd (China) und Nissan. Daneben bauen viele andere etablierten Autobauer Elektromobile die in der Regel weniger Risiken in sich bergen als Tesla.

    Mit der Gigafactory konnte Herr Musk erhebliche Subventionszahlungen aus Nevada erhalten. Gem. der Subventionsberichte die Tesla regelmässig an den Staat Nevada senden muss und kritischer Analysen hierzu bleibt die Fabrik erheblich hinter den Ankündigungen zurück. Eine Wirtschaftlichkeit ist fragwürdig. Auf "Seeking Alpha" findet man regelmässig kritische Analysen.

    China installiert in der Tat umweltschädliche Solaranlagen und Windmühlen in grosser Zahl (Subventionsquellen CDM Zertifikate, nationale Subventionen?). Allerdings ist der Anteil des umweltschädlichen Ökostroms in China vernachlässigbar. Die Stromerzeugung Chinas wird durch moderne Kohlekraftwerke und Wasserkraft bestimmt.

  • Herr Klaus Samer@Ich erfinde gar nicht, sehen Sie auf das Periodensystem und es wird Ihnen klar. Platz eins Wasserstoff, Platz zwei Helium ein Edelgas, Platz drei Lithium.

  • Herr Ebert, Menschen werden nicht mehr gebraucht, die Maschinen sind besser und wir wandern in den Zoo. Das nennt sich Evolution.

  • Ich sehe hier keine einzige fundierte Meinung. Hier wird sogar eine Wasserstoffbatterie erfunden da hätte ich dann gern mal nähere Informationen zu, bisher gibt es nur die Brennstoffzelle.

    Könnte man die Chinesen und ihren Ansatz in der Elektromobilität wegspamen, dann wäre das ja mit den bisherigen Leserbriefen erledigt.

    Seriöse Kommentare sehen in Chinas Elektroquote tatsächlich ein Problem und zwar weil die deutschen Autobauer da nix zu bieten haben, insbesondere keine Produktionskapazitäten in China.

    Musks Schritt ist da nur folgerichtig.

    Das Tesla kein Geld verdient stimmt. Die holen sich das Geld was sie derzeit noch verbrennen von den Aktionären. Gut möglich das Musk scheitert und aufgekauft wird.

    Allerdings darf man nicht vergessen, wenn die Gigafactory, mutmaßlich nächstes Jahr, die volle Kapazität erreicht hat produziert sie soviele Akkus wie alle anderen Fabriken auf der Welt zusammengenommen.

    Musk ist derzeit der einzige ernstzunehmende Elektroautooroduzent.

    Spam gegen Musk wird in Deutschland keiinen einzigen Arbeitsplatz in der Automobilindustrie retten.

    Kohleverbrennung in modernen Kraftwerken ist vom WIrkungsgrad her immer noch besser als Benzin im Motor zu verbrennen. Abgesehen davon baut China in einem irssinnigen Tempo regenerative Energien zu. China steigt u.a. auf Elektromobilität weil die Umweltprobleme so groß sind und weil sie hier leicht im Fahrzeugbau mit dem Westen konkurrieren können.

  • Musk wird gefördert, weil er die Menschen in die Matrix bringen will, ähnlich dem Film --Die Matzrix---
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    Elon Musks Vision: Vernetzung von Gehirn und Computer
    Tech-Milliardär Elon Musk erforscht in einer neuen Firma, wie das menschliche Gehirn direkt mit Computern vernetzt werden kann. Der 45-Jährige sei an dem Unternehmen Neuralink beteiligt, das entsprechende Elektroden entwickeln will, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag.


    Musk, Chef des Elektroautobauers Tesla und der Weltraumfirma SpaceX, hatte bereits bei einem Konferenz-Auftritt im vergangenen Jahr gesagt, dass er künstliches Nervengewebe zum Verbinden mit Computern für eine wichtige Zukunftstechnologie halte. Das könne Menschen helfen, mit der künftigen künstlichen Intelligenz mitzuhalten, vor deren möglichen Übermacht Musk mehrfach warnte.

  • Dann müssen Chinas Kohlekraftwerke gas geben.
    Ein Tesla S P100 D nimmt ca. 100 KWh auf, was ca. 11 Liter Diesel entspricht
    ... oder ca. 24 Kg Braunkohle.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Es nervt langsam, um die Pesudonews oder vielleicht besser Hirngespinste des Elon Musk täglich zu lesen und witziger Weise auch, dass sich BMW und Daimler nun angeblich warm anziehen müssen.

    Der Knabe soll erst mal nachhaltig liefern, anstelle immer nur neue Pseudoideen zu kommunizieren, denn irgendwann stempelt ihn sonst auch die Börse als Träumer ab.

    PS: Mit liefern ist die Produktion UND Ausliefrung von Millionen neuer Fahrzeuge inclusive des Modells 3 gemeint, und zwar jährlich!!!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte verwenden Sie keine Zitate ohne Quellenangabe.

  • @ Enrico Caruso
    "Von "Gewinn" im kaufmännischen Sinn ist Tesla weit entfernt. Sie machen bekanntlich pro verkauftem Fahrzeug einen Verlust von 5.000-6.000 Euro. Je weniger sie also verkaufen, desto besser geht es dem Unternehmen. Und es geht ihnen gut - sie verkaufen ja fast nichts.
    Ihr Geschäftskonzept lautet daher klugerweise: Wir gehen dahin, wo es Subventionen gibt. Und genau das ist auch der Grund für die neue Chinabegeisterung bei Tesla."

    Nichtsdestoweniger ist Elon Musk ein Genie und macht aus unternehmerischer Sicht alles richtig.
    Aus nationalökonomischer Sicht erkennt er aber natürlich nicht, dass die E-Mobilität ein Paradebeispiel für eine (künstlich-)verzerrte Produktionsstruktur ist - einzig und alleine rentabel durch den billigen Kredit. Und selbst der reicht bei Tesla noch nicht einmal und es braucht Subventionen. Kommt es bei steigenden Zinsen zu einer Bereinigung der Produktionsstruktur, dann ist die E-Mobilität mit als Erste fällig...

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