Produktionsanlage mit zwei Millionen Einheiten
Arcelor weitet Auto-Engagement aus

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor weitet mit einem neuen China-Projekt sein Engagement in der Automobilindustrie aus. Der luxemburgische Stahlriese und Chinas größter Stahlhersteller Bao Steel bauen in der Region Schanghai ein Joint Venture auf, wie Arcelor am Montag mitteilte.

dpa/HB LUXEMBURG. Das Unternehmen, bei dem die Luxemburger Minderheitsgesellschafter sind, werde von Mitte 2004 an maßgefertigte Stahlteile für die Autoindustrie herstellen.

Die Kapazität der Produktionsanlage gab Arcelor mit zwei Millionen Einheiten an. In Branchenkreisen wird die Zahl der weltweit jährlich verarbeiteten so bezeichneten Platinen auf zwischen 125 bis 145 Millionen geschätzt. Das leichtere Material soll Herstellern in China helfen, Fahrzeuggewichte und den Verbrauch von Kraftstoff zu reduzieren.

Mit dem Joint Venture folgt Arcelor Ankündigungen, sich künftig stärker als Partner von Autoproduzenten einen Namen zu machen. Zum Investitionsvolumen und zur Zahl der Arbeitsplätze in dem neuen Unternehmen machte der Stahlriese keine Angaben. In China ist der luxemburgische Konzern bisher nur im Flachstahlbereich an der Produktion von Getränkedosen beteiligt und an einem Joint Venture mit dem koreanischen Unternehmen Kiswire. Am 28. August will Arcelor die Halbjahreszahlen bekannt geben.

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