Produktionsausfälle
Anti-japanische Proteste belasten Toyota

Brennende Autohäuser, ruhende Produktionsbänder: Der Streit um eine Inselgruppe zwischen Japan und China wird für die japanischen Autobauer zum Desaster. Volkswagen könnte zum Profiteur der Proteste werden.
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TokioDie jüngsten Proteste in China haben Japans Autobauer bislang schätzungsweise 250 Millionen Dollar Umsatz gekostet. Experten von IHS Automotive taxierten den Produktionsausfall auf dem Festland bis Donnerstag auf etwa 14.000 Fahrzeuge, nachdem viele Fabriken wegen der Demonstranten die Bänder stilllegten. Die Ausfälle könnten noch steigen: Toyota und Honda teilten mit, dass einige Werke weiterhin geschlossen bleiben müssen.

Insbesondere für den weltgrößten Autobauer Toyota könnte der politischen Konflikt unangenehme Langzeitfolgen haben. Elf Prozent des weltweiten Umsatzes erwirtschaften die Japaner in China. Ein Imageschaden auf dem größten Automarkt der Welt dürfte die Absatzzahlen nachhaltig belasten - und den Konkurrenten GM und Volkswagen einen Vorteil im Kampf um die Autokrone bescheren.

Erste Effekte sind bereist sichtbar: Der Anteil der japanischer Automarken im chinesischen Markt soll dieses Jahr auf 22 Prozent fallen, schätzt die China Passenger Car Association (CPCA). Erstmals könnten die deutschen Marken mit einem Marktanteil von 22,5 Prozent vorbeiziehen. Allein im letzten Monat musste japanische Marken einen Umsatzrückgang hinnehmen, während deutsche, amerikanische und südkoreanische Marken um zehn Prozent zulegten.

Experten sind dagegen unterschiedlicher Meinung, ob die japanischen Unternehmen auch langfristig mit Absatzeinbußen rechnen müssen. Koichi Sugimoto von BHP Paribas meint, dass es nicht verwunderlich wäre, wenn die Chinesen sich nun Herstellern aus anderen Ländern zuwenden würden. Dagegen meint der Marktexperte Michael Dunne aus Hongkong, dass die Spannungen zwischen den beiden Völkern nichts Neues seien. Dies habe die Chinesen bislang nicht davon abgehalten, Millionen von japanischen Autos zu kaufen. „So sehr sie ihre Flagge lieben, sie lieben ihr Geld noch mehr“, sagte er.

China und Japan streiten sich über eine Gruppe unbewohnter Inseln, wo große Rohstoff-Vorkommen vermutet werden. Am Wochenende waren in vielen chinesischen Städten anti-japanische Proteste ausgebrochen. Dabei forderten die Demonstranten zum Teil eine Kriegserklärung oder die Tötung von Japanern. Ein Autohaus von Toyota in Qingdao ging in Flammen auf. Auch japanische Fahrzeuge von Chinesen wurden angegriffen. Am Donnerstag schien sich die Lage beruhigt zu haben. Die Beziehung zwischen beiden Staaten ist bis heute von der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg geprägt, während der Millionen Chinesen getötet wurden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Im Krieg läuft die Propagandamaschine wie geölt und die meisten Nachrichten sind falsch.
    Die Proteste sind vom KP-Regime inszeniert. Dessen Meldungen 1 zu 1 zu übernehmen, um daraus Kapital zu schlagen, ist schon selten pervers.
    Wenn's um die Oligarchen in Rußland geht, findet man eine Pipipankband oder einen namenlosen Blogger vom Dienst, mit denen man die Headlines füllt, um daraus Massendemonstrationen abzuleiten und einen allgemeinen Unmut. Bei der Mördertruppe in China, die auf dem Tianmenplatz 10.000 Demonstranten kaltblütig umgelegt hat, weil die gegen die Diktatur und für Demokratie auf die Straße gegangen sind, geht man dann doch mit den Mördern ins Bett.

    Ebenso pervers, wie die Financial Times Deutschland, die heute ein großangelegtes Ablenkungsmanöver von den wirklichen Faschisten startet, um sich rein zu waschen, und die nun die Armut mit Faschismus gleichsetzen.
    Faschismus ist abhängig vom Großkapital! Ohne dieses kein jenes!

    http://www.epochtimes.de/china-anti-japan-demonstrationen-von-kpch-inszeniert-961919.html

    http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2012/09/16/photos-anti-japanese-protests-sweep-china/tab/comments/

    Die Menschen in China sind den deutschen Bloggern geistig himmelhoch überlegen. Und sie haben etwas, was den Deutschen völlig abgeht: Anstand und Mut!
    Da fällt der überhebliche mainstream sowieso glatt unten durch.




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