Produktionsstopp Betrunken und bekifft – Arbeiter legen BMW-Werk lahm

Völlig zugedröhnt am Fließband: Im BMW-Werk München sind zwei Arbeiter betrunken und bekifft kollabiert. Dadurch legten sie zeitweise die Produktion lahm. Über die Höhe des Schadens gibt es unterschiedliche Angaben.
Update: 20.03.2017 - 15:48 Uhr Kommentieren

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MünchenVöllig betrunken und bekifft haben zwei Arbeiter die Produktion des BMW-Werks in München lahmgelegt. Die beiden Männer hatten nach BMW-Angaben vom Montag reichlich Alkohol getrunken und zudem einen Joint mit einer synthetischen Kräutermischung geraucht. Vor Ende ihrer Spätschicht kollabierten die beiden, Kollegen riefen den Notarzt.

Das Fließband stand für 40 Minuten still. Es sei das erste Mal gewesen, dass die Produktion aufgrund von Alkohol oder Drogen gestoppt werden musste. „Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag“, sagte der Sprecher über den Vorfall Anfang März.

Die Meilensteine der Konzerngeschichte
7. März 1916
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Die Bayerischen Flugzeugwerke werden in München gegründet.

1922
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Das Unternehmen wird in Bayerische Motorenwerke (BMW) umbenannt. Hier das Werk Milbertshofen in den 1920er-Jahren.

1923
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Das Unternehmen baut sein erstes Motorrad, das R32.

1928/1929
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BMW übernimmt die Fahrzeugwerke in Eisenach und baut sein erstes Auto. Der Dixi entsteht in Lizenz des englischen Autobauers Austin.

1932
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BMW entwickelt den 303 – mit der seither charakteristischen Niere als Kühlergrill.

1944
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BMW baut Motoren für die Luftwaffe und beschäftigt rund 25.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Nach Kriegsende verliert das Unternehmen das Werk Eisenach.

1952
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Erstes Nachkriegsauto ist 1952 der große „Barockengel“ 501, 1955 folgt die winzige Isetta.

Die „Bild“-Zeitung (Montag), die zuerst über den Vorfall berichtet hatte, spricht dagegen von einem Schaden in Höhe von einer Million Euro. Einem der Mitarbeiter ist laut „Bild“ bereits gekündigt worden, der andere solle versetzt werden. BMW wollte sich dazu oder zu möglichen Gründen für die Disziplinarmaßnahmen auf Nachfrage nicht äußern.

  • dpa
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