Produktionsverlagerung
Electrolux will nun auch Werk in Schweden schließen

Auch einem Werk in der Electrolux-Heimat Schweden droht das Aus. Der Elektrogeräte-Hersteller will die Produktion aus seiner schwedischen Fabrik Torsvik nach Polen verlagern. Zuvor hatte die Schließung des AEG-Hausgerätewerk in Nürnberg mit 1700 Mitarbeitern bereits für Aufregung gesorgt.

HB WARSCHAU. Als Termin für die Verlagerung der Prduktion aus Schweden stehe Anfang 2007 fest, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Dienstag unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. Die endgültige Entscheidung sei nach einem Kosten-Bericht gefallen, hieß es. Electrolux gehe von Kosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro für die Schließung des schwedischen Werks mit rund 200 Mitarbeitern aus.

Electrolux hatte Anfang des Jahres bereits angekündigt, die Produktion in einer niederschlesischen Sonderwirtschaftszone auszuweiten. Die Region, die mit besonderen Vergünstigungen um Investoren wirbt, ist in Polen zu einem Zentrum für die Produktion von Elektrogeräten geworden.

In Nürnberg will Electrolux das AEG-Hausgerätewerk mit 1700 Mitarbeitern bis Ende 2007 schließen und die Produktion nach Polen und Italien verlagern.

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