Produktpalette und Händlernetz
Chrysler setzt sich auf Diät

Der angeschlagene US-Autobauer Chrysler will einer Zeitung zufolge seine Produktpalette und sein Händlernetz deutlich ausdünnen. Damit wolle der Mutterkonzern Cerberus Capital Management Kosten senken.

HB CHICAGO/DETROIT. Wie das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise berichtete, sollen die etwa 30 verschiedenen Modelle der Marken Chrysler, Dodge und Jeep auf 15 oder mehr reduziert werden. Damit wolle der Mutterkonzern Cerberus Capital Management Kosten senken. Der Vize-Vorsitzende Jim Press nahm nicht direkt zu dem Bericht Stellung, erklärte jedoch, die Pläne zu den Produkten oder Händlern seien noch nicht fertiggestellt.

Chrysler gehört noch zu 20 Prozent der Daimler AG. Die übrigen 80 Prozent hatte der deutsche Konzern im August an Cerberus verkauft.

Der Berater des US-Investors Kirk Kerkorian und ehemalige Chrysler -CFO Jerry York erklärte unterdessen, Chrysler sei allein nicht mehr lebensfähig. Cerberus prüfe vermutlich jede Option "wegen des Drucks, unter dem die Firma steht".

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