Prognose angehoben
Bayer traut sich mehr zu

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat wegen verbesserter Ertragsaussichten für sein Gesundheitsgeschäft die Konzern-Gewinnprognosen für 2007 und 2009 erhöht.

dpa-afx LEVERKUSEN. Die um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn-Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde im laufenden Jahr auf über 20 Prozent klettern, teilte der Konzern am Dienstag in Leverkusen mit. Bisher waren die Leverkusener lediglich von einer leichten Verbesserung des Vorjahreswertes von 19,3 Prozent ausgegangen. Für 2009 werde nun eine bereinigte Marge von mehr als 22 (bisher: etwa 22) Prozent angepeilt.

"Damit führen wir Bayer in eine neue Ergebnisdimension und unterstreichen unsere Zuversicht für die Ertragskraft unseres Gesundheitsgeschäfts", sagte Konzernchef Werner Wenning. Bezogen auf das um Sondereinflüsse bereinigte Ebitda erhöhte Wenning das Margenziel für das Gesundheitsgeschäft (Healthcare) für 2007 von bisher 24 Prozent auf 25 Prozent. Bis 2009 solle der Teilkonzern die bereinigte Ebitda-Marge auf rund 28 (bisher 27) Prozent erhöhen.

"Die Stärken aller vier Divisionen von Bayer Healthcare machen diesen Bereich zu einem Wachstumsmotor für den gesamten Konzern", sagte Wenning. Sowohl der Schering-Kauf als auch die Leistungsfähigkeit des Consumer-Health-Geschäfts trügen zur höheren Profitabilität bei. Für das Pflanzenschutz- (Cropscience) und Chemiegeschäft (Materialscience) wurden die Prognosen unterdessen bestätigt.

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