Prognose bekräftigt
IVG brechen Gewinne weg

Beim Bonner Immobilienkonzern IVG sind Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 deutlich zurückgegangen.

HB DÜSSELDORF. Der Konzernüberschuss verringerte sich auf 27,7 Mill. € nach 51,5 Mill. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bonn mit. Das operative Ergebnis (Ebit) betrug 102,1 (Vorjahr 126,1) Mill. €. Der Umsatz verringerte sich auf 247,9 (374,3) Mill. €. IVG bekräftigte die Prognose vom August, wonach der Jahresüberschuss 2003 knapp unter dem des Vorjahres von 70 Mill. € liegen werde.

IVG begründete den Gewinnrückgang mit der schwachen Konjunktur. Hinzu komme, dass im dritten Quartal des Vorjahres die Abrechnung eines Großprojektes in London zu einem außergewöhnlich hohen Quartalsergebnis geführt habe.

Über ihre künftigen Eigentümer machte die im Nebenwertesegment MDax gelistete IVG in ihrem Zwischenbericht keine Angaben. IVG galt als Perle im Beteiligungsbesitz der finanziell angeschlagenen Beteiligungs- und Immobiliengesellschaft WCM. Die Banken der WCM-Tochter Sirius hatten in der vorigen Woche angekündigt, ihr Pfand von 49,9 % der IVG Immobiliengesellschaft zügig zu verwerten, nachdem sie ihre Kredite in Höhe von knapp 600 Mill. € fällig gestellt hatten. Bankenkreisen zufolge kommt neben einer Versteigerung des IVG-Pakets auch der Verkauf auf Basis einer so genannten Verwertungsvereinbarung in Frage.

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