Prognose bekräftigt
US-Tabakkonzern Altria mit Gewinnrückgang

Der US-Tabakkonzern Altria hat im dritten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der "Marlboro"-Hersteller hatte im Frühjahr sein komplettes internationales Geschäft abgespalten, der Gewinn des verbliebenen kleineren US-Teils sank in den vergangenen drei Monaten wegen Beteiligungsverlusten um knapp vier Prozent auf 867 Millionen Dollar

HB DÜSSELDORF/RICHMOND. Der Umsatz stieg dagegen durch Preiserhöhungen um fünf Prozent auf 5,2 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr bekräftigte Altria am Donnerstag in Richmond (Virginia) seine Gewinnprognose.

Der abgespaltene weltweit aktive Konzernteil mit dem Namen Philip Morris International und Sitz im schweizerischen Lausanne hatte erst am Mittwoch dank guter Geschäfte in Osteuropa und in Schwellenländern ein deutliches Gewinnplus präsentiert. Durch die Trennung soll der internationale Teil auch vor Unwägbarkeiten des US-Marktes wie Raucherklagen geschützt werden.

Der US-Konzern Altria übertraf mit seinem bereinigten Gewinn je Aktie für das dritte Quartal die Erwartungen der Analysten. Das Ergebnis wurde durch hohe Finanzverluste aus der Beteiligung am Braukonzern SABMiller belastet.

Altria verkaufte im dritten Quartal in den Vereinigten Staaten rund fünf Prozent weniger Zigaretten. Der Marktanteil von mehr als 50 Prozent blieb aber nahezu stabil, weil insgesamt immer weniger Amerikaner zum Glimmstengel greifen. Der Konzern reagiert auf diesen Trend gerade mit der Übernahme des Schnupf- und Kautabak-Anbieters UST für knapp zwölf Mrd. Dollar.

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