Prognose gesenkt
Pessimismus bei Tiefbaukonzern Bauer

Der Tiefbaukonzern und Baumaschinenhersteller Bauer hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal deutlich besser verdiente als vor Jahresfrist.
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HB MÜNCHEN. Bauer lässt die Krise nur langsam hinter sich. Statt einem Jahresgewinn von rund 40 Mio. Euro geht Bauer nun von einem Gewinn zwischen 35 und 40 Mio. Euro aus, wie der Spezialkonzern für Baugruben, Fundamente und Brückengründungen mitteilte.

Grund dafür ist das nur zögerlich wieder anlaufende Geschäft bei kleineren und mittelgroßen Tiefbaumaschinen. Hier werde die Nachfrage in nächster Zeit nicht mehr an das Niveau von vor der Krise herankommen, erklärte Bauer im Zwischenbericht. Zudem hat das Unternehmen mit Verzögerungen bei einem Großprojekt zur Wasserversorgung der jordanischen Stadt Amman zu kämpfen.

Für das kommende Jahr gibt sich der Tiefbaukonzern angesichts des um gut ein Viertel steigenden Auftragseingangs dennoch zuversichtlich. "Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir im kommenden Jahr in allen Segmenten sowohl einen Leistungs- als auch angemessenen Ergebniszuwachs erzielen werden", sagte Firmenchef Thomas Bauer. Bei der Leistung könne das Niveau von 2008 im Jahr 2013 wieder erreicht oder übertroffen werden. Damals hatte Bauer eine konsolidierte Leistung von 1,5 Mrd. Euro erzielt.

Im dritten Quartal legte das Konzernergebnis dank des wieder anziehenden Baugeschäfts auf knapp 15 (8,9) Mio. Euro zu. Damit lag Bauer etwa im Rahmen der Analystenerwartungen.

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