Prognose präzisiert
MG Technologies erfüllt Erwartungen

MG Technologies hat im zweiten Quartal wegen hoher Buchverluste aus Verkäufen seinen Fehlbetrag stark erhöht. Der Maschinen- und Anlagenbaukonzern hat vor Steuern allerdings den Verlust verringert und damit die Erwartungen von Analysten getroffen. Die sist vor allem der guten Entwicklung bei der Maschinenbautochter Gea zu verdanken. Sorgenkind blieb der Großanlagenbau der Tochter Lurgi.

HB DÜSSELDORF. Vor Steuern verringerte die frühere Metallgesellschaft ihren Verlust um 53,5 Mill. € auf 26,2 Mill. € und traf damit fast punktgenau die Markterwartungen. Wie der Frankfurter Konzern am Mittwoch weiter mitteilte, ging der Umsatz aber leicht auf 978,2 (981,6) Mill. € zurück. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand sogar einen Gewinn und schloss auch nicht aus, wieder eine Dividende zu zahlen, auf die die Aktionäre für 2003 verzichten mussten.

MG hat in seinem Zwischenbericht alle Ergebniszahlen um die im Zuge der Konzentration auf den Maschinen- und Anlagenbau vorgenommenen Verkäufe bereinigt. Zum 31. Juli ging zuletzt die Chemietochter Dynamit Nobel an zwei amerikanische Unternehmen. Durch die mit der Neuausrichtung beschlossenen Trennung vom Chemiegeschäft entfällt bei MG rund die Hälfte des Umsatzes.

Finanzvorstand Peter Steiner präzisierte in einer Telefonkonferenz die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der Gewinn vor Steuern werde in der Größenordnung von 40 bis 60 Mill. € erwartet, sagte er. Bislang hatte es geheißen, diese zentrale Steuerungsgröße werde in einem mittleren zweistelligen Millionenbereich auskommen.

Steiner wollte auch die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung nicht ausschließen, sollte MG sein selbst gestecktes Ziel erreichen. „Wenn das Ergebnis eintritt, besteht die Überlegung, 2005 mit einer niedrigen Dividendenzahlung für 2004 zu beginnen“, sagte Steiner. 2003 war die Ausschüttung an die Aktionäre wegen eines Jahresfehlbetrags von fast 200 Mill. € ausgefallen. Eine Verteilung des Gewinns aus dem Dynamit-Nobel-Verkauf an die Aktionäre hatte die mg-Führung schon früher ausgeschlossen. Von dem Verkaufspreis von 2,7 Mrd. € bleibt MG nach eigenen Angaben ein Buchgewinn zwischen 300 und 400 Mill. €.

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