Prognose
Stada rechnet mit Spitzenwert

Der Arzneimittelhersteller Stada ist dank guter Geschäfte in wichtigen Auslandsmärkten mit Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn in das Jahr gestartet. Im laufenden Geschäftsjahr will der Konzern weiter kräftig wachsen.
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Frankfurt Der Konzerngewinn habe im ersten Quartal um sechs Prozent auf 29,8 Millionen Euro zugenommen, teilte das Unternehmen aus Bad Vilbel bei Frankfurt am Donnerstag mit. Damit traf Stada punktgenau die Schätzungen der Analysten. Das operative Ergebnis legte um zwölf Prozent auf 57,6 Millionen Euro zu. Konzernchef Hartmut Retzlaff sprach von einem guten Jahrestart. "Erfreulich ist zudem, dass wir unsere internationalen Geschäftsaktivitäten mit einem Umsatzzuwachs von 15 Prozent sehr deutlich weiter ausbauen konnten", erklärte er. Das durch Präparate wie die Erkältungsarznei Grippostad sowie Marken wie Ladival-Sonnencreme bekannte Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Nachahmermedikamenten.

Zum weiteren Geschäftsverlauf äußerte sich das Management zuversichtlich. Für dieses und nächstes Jahr rechne Stada mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis. Im laufenden Jahr soll der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mit einem hohen einstelligen Prozentsatz zulegen, bekräftigte der Konzern. Damit würde 2011 erneut ein Spitzenwert erzielt. 2010 standen 315,9 Millionen Euro in den Büchern.

Stada setzte im ersten Quartal 418,3 Millionen Euro um und damit sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist. Deutliche Zuwächse von 22 Prozent wurden in Russland erzielt, dem nach Deutschland wichtigsten Markt für Stada. Der Generikaspezialist ist dabei, sein Geschäft in den wachsenden Märkten Osteuropas weiter auszubauen. In Deutschland, dem nach wie vor größten Einzelmarkt, sanken die Umsätze dagegen um elf Prozent. Stada macht derzeit 70 Prozent seines Geschäfts mit Generika, etwa 27 Prozent steuern Markenprodukte zu.

Die Langfristziele bekräftigte Retzlaff: Stada will 2014 einen Umsatz von etwa 2,15 Milliarden Euro, ein bereinigtes Ebitda von rund 430 Millionen Euro und einen Konzerngewinn von etwa 215 Millionen Euro erreichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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