Prognose um drei Cent pro Aktie gesenkt
Pfizer reduziert seine Gewinnerwartung

Die Übernahme des Wettbewerbers Pharmacia hat den Gewinn des weltgrößten Pharmakonzerns Pfizer im dritten Quartal gedrückt. . Das Unternehmen reduzierte zudem seine Gewinnerwartung für das laufende Vierteljahr.

HB NEW YORK. Der Gewinn sei auf 2,24 Milliarden Dollar gesunken nach 2,35 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte Pfizer am Mittwoch vor US-Börsenbeginn mit. Pro Aktie sank der Gewinn auf 29 Cent von 38 Cent im gleichen Quartal des Vorjahres. Ausblickend hieß es, die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr blieben „im wesentlichen unverändert“. Rund 45 Mrd. Dollar Umsatz werden bei dem Hersteller der blauen Potenzpille Viagra und des Cholesterinsenkers Lipitor für dieses Jahr erwartet. Angesichts der aktuellen Ausgabenentwicklung werde jedoch die Prognose für den Gewinn je Aktie im vierten Quartal um drei Cent auf 51 Cent gesenkt.

Ohne Sonderposten habe der Gewinn je Aktie im dritten Jahresviertel 47 Cent betragen, teilte Pfizer mit. Analysten hatten nach einer Umfrage von Reuters Research im Schnitt mit 44 Cent gerechnet. Der Quartalsumsatz kletterte um 56 Prozent auf 12,5 Mrd. Dollar. Dabei profitierte der Branchenführer nicht nur von den durch die 60 Mrd. Dollar schwere Pharmacia-Übernahme neu hinzugekommenenen Medikamenten. Auch der schwache Dollar half Pfizer, da dieser den Dollar-Wert der in ausländischen Währungen erzielten Einnahmen erhöht.

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