
BerlinDie deutsche Windindustrie will in diesem Jahr stärker wachsen als 2012. Angepeilt sei der Bau von Anlagen mit einer Leistung von 3000 bis 3500 Megawatt, teilte der Bundesverband Windenergie (BWE) am Mittwoch mit. Dies wäre ein Wachstum zwischen 23 und rund 44 Prozent.
„Das, was sich die Bundesländer für den verstärkten Ausbau für 2013 vorgenommen haben, ist auf einem guten Weg", sagte BWE-Vizepräsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch in Berlin. 2012 hatte es ein Wachstum von gut 20 Prozent auf 2439 Megawatt gegeben, die Gesamtkapazität liegt nun bei gut 31.000 Megawatt. Die Zahl der Windräder stieg um 1008 auf 23.040, die Zahl die Anlagen auf hoher See (Offshore) um 16 auf 68.
Offshore-Nennleistung 2011: 1.525 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 858 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 249 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 222 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 215 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 195 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 164 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 30 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 25,3 Megawatt
Offshore-Nennleistung 2011: 25 Megawatt
Der Ausbau der Windenergie ist zwar in den nördlichen Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein am stärksten. Aber auch südlichen Ländern wie Rheinland-Pfalz und Bayern bescheinigte der Verband „gute Werte". Vor allem für Offshore-Anlagen erwartet der BWE in diesem Jahr ein deutliches Wachstum.
Die zusätzliche Leistung könnte sich im Vergleich zu 2012 vervier- oder gar versiebenfachen. Hier sei einer Prognose aber sehr schwierig. Derzeit seien Offshore-Windparks mit über 350 Anlagen und einer Leistung von 1700 Megawatt in Bau. In Deutschland gibt es Probleme mit dem Anschluss dieser Anlagen in Ost- und Nordsee an das Stromnetz.
Der Verband des Deutschen Maschinenbaus (VDMA), der die Produzenten der Windräder vertritt, äußerte sich skeptisch zu den Aussichten des Weltmarkts. Dieser dürfte 2013 wegen eines Rückgangs in den USA und einer Stagnation in China um rund zehn Prozent einbrechen, sagte Thorsten Herdan, Geschäftsführer der VDMA-Energiesparte.
Der Markt für Windkraftanlagen ist weltweit sehr zerstückelt. So kommt der größte Windkraftanlagenhersteller Vestas aus Dänemark laut Marktforscher IHS weltweit gerade einmal auf einen Anteil von 12,7 Prozent.
Nicht nur in der Solaranlagen- sondern auch in der Windkraftbranche sind die Chinesen stark vertreten. Auf dem zweiten Platz der größten Windanlagenhersteller liegt das Unternehmen Sinovel mit einem Marktanteil von neun Prozent.
Auch der dritte Platz ist in chinesischer Hand. Goldwind kommt auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent.
Auf dem vierten Platz findet sich das spanische Unternehmen Gamesa wieder, mit einem Marktanteil von acht Prozent. Der spanische Markt für Windkraft ist nach Deutschland der zweitgrößte in Europa.
Erst auf dem fünften Platz ist eine deutsche Firma: Enercon. Das Familienunternehmen aus Aurich hat einen Anteil am Weltmarkt von 7,8 Prozent.
Den sechsten Platz belegen die US-Amerikaner GE Energy mit 7,7 Prozent Marktanteil.
Suzlon aus Indien belegt mit einem Marktanteil von 7,6 Prozent den siebten Platz weltweit. Der Windkraftanlagenbauer steckt jedoch bereits seit einiger Zeit in den roten Zahlen.
Auf dem achten Platz findet sich wieder ein chinesischer Anlagenbauer: Guodian United Power hat einen Anteil am Weltmarkt von 7,4 Prozent.
Auf Platz neun findet sich wieder ein deutsches Unternehmen. Siemens hat einen weltweiten Marktanteil von 6,3 Prozent - und damit nicht einmal die Hälfte des Anteils von Marktführer Vestas.
Platz 10 der größten Windkraftanlagenhersteller weltweit belegt das Unternehmen Mingyang mit einem Marktanteil von 3,6 Prozent.
„Deutschland ist ein Fels in der Brandung in einem turbulenten Weltmarkt." Entscheidend sei, wie es hierzulande mit dem Ausbau der Anlagen auf hoher See weitergehe. „Wir hoffen sehr stark, dass wir mit den neuen Haftungsregelungen wieder Investoren haben, die an Offshore glauben und die in neue Projekte investieren", sagte Herdan. Sonst sehe es spätestens in zwei Jahren „doch etwas duster aus". Die Risiken für den Ausbau sollen nach Plänen der Regierung über die Stromverbraucher absichert werden.

Sind wir eigentlich bekloppt?
Derzeit haben wir bei Windkraft und Fotovoltaik ca. 64 GW Anschlussleistung! Im Januar - wo viel Energie nötig war - wurde aus Wind und Sonne gerade mal 2 GW eingespeist!
Was soll also der bundesdeutsche Blödsinn!
Die anderen Länder der Welt lachen sich über soviel deutsche Blödheit kaputt und lassen diesen Unsinn sein!
Es ist nur ein Geschäft für die Firmen und Profiteure auf Kosten der Stromverbraucher und hier ganz besonders von kinderreichen Familien. Ist das die soziale Gerechtigkeit von der bestimmte Parteien jeden Tag "schwätzen"?
Solches Geschwätz was kann man nicht ernst nehmen!
Winfried Klein

Planen? Ja, aber nur zu Lasten der privaten Endverbraucher. Dafür nehmen sich die Manager Boni in ungeahnter Höhe um diesen zu schädigen mit Hilfe der deutschen Politiker, bes. der Kanzlerin Merkel!! Wann steigen die Boni auf Anweisung der deutschen Politiker um 1000%. Die Deutschen sind noch nicht genug ausgeplündert!
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