Prognosen bekräftigt
Mitsubishi mit höherem Verlust

Der angeschlagene japanische Autobauer Mitsubishi Motors (MMC) hat im ersten Geschäftsquartal einen Verlust verbucht, seine Jahresziele aber bekräftigt.

HB TOKIO: Wie der defizitäre Daimler-Chrysler-Partner am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich der Nettofehlbetrag in Folge außerordentlicher Verluste durch Umstrukturierungskosten sowie den Entwicklungsstopp für ein neues Modell um 3,6 Mrd. auf 54,7 Mrd. Yen (411 Mill. €).

Der Umsatz sank um 8,1 % auf 557,6 Mrd.Yen. Der operative Verlust konnte immerhin um 10,6 Mrd. Yen auf 31,7 Mrd. Yen verringert werden. Der angesichts zahlreicher Rückrufaktionen ums Überleben kämpfende Autobauer ist dabei, einen neuen Sanierungsplan einschließlich Kostensenkungen voranzutreiben.

Auf dem Heimatmarkt hatte der einzige defizitäre Autokonzerns Japans im Juli einen weiteren Absatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,1 % auf 4 711 Fahrzeuge erlitten, wie der Verband der Automobilhändler zu Wochenbeginn mitteilte. Damit ist der Inlandsverkauf seit nunmehr acht Monaten in Folge rückläufig. Während der Nettoumsatz in Japan im ersten Quartal in Folge der Qualitätsprobleme zum Vorjahr um 51,8 Mrd. Yen zurückging, fuhr Mitsubishi in Europa dank neuer Modelle 19,3 Mrd. Yen mehr ein.

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