Prognosen bestätigt
Drägerwerk gibt Gas

Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnik- Konzern Dräger hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2003 mehr als verdreifacht.

HB/dpa LÜBECK. Der Konzernüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum durch den Verkauf der Luftfahrttechnik-Tochter Dräger Aerospace von 11,3 auf 34,2 Mill. €, teilte die Drägerwerk AG am Donnerstag mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte mit 33,5 Mill. € nahezu das Vorjahresniveau. Als Reaktion auf die gute Geschäftsentwicklung hat sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn auf 36 € verdoppelt.

Der Konzernumsatz lag mit rund 666 Mill. € ein Prozent über dem des ersten Halbjahres 2002. Der Vorstand bestätigte die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr. Die Unternehmensführung gehe davon aus, dass der Konzern den für 2003 angestrebten Umsatz von 1,4 Mrd. € erreichen werde, sagte ein Konzernsprecher. Der weltweit tätige Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik beschäftigt weltweit rund 10 000 Mitarbeiter.

Bei der Dräger Medical macht sich das Ende des Irak-Krieges und das Abflauen der Lungenkrankheit SARS im Auftragseingang bemerkbar. Vor allem aus der Region Asien-Pazifik seien im ersten Halbjahr 2003 rund 20 % mehr Aufträge verbucht worden, sagte ein Konzernsprecher. Der Auftragseingang aus den USA sei dagegen wegen des starken Euros um rund 14 % zurückgegangen.

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