Prognosen klar übertroffen
Heidelberg-Cement profitiert von starker Auslandsnachfrage

Zweistellige Absatzzuwächse dank des stabilen Wirtschaftswachstums in den USA, Preiserhöhungen sowie der niedrige Euro-Kurs haben im zweiten Quartal das Geschäft des weltweit viertgrößten Zementherstellers Heidelberg-Cement beflügelt.

HB HEIDELBERG. Der weltweit viertgrößte Zementhersteller konnte sich damit von der lahmenden westeuropäischen Baukonjunktur abkoppeln. Das außerhalb Deutschlands und der Benelux-Länder boomende Zementgeschäft soll bis Jahresende ein moderates Umsatzwachstum und höhere Gewinne ermöglichen.

„Anhaltend robust erweist sich die Bauwirtschaft in den USA, den neuen EU-Ländern sowie im asiatischen Raum“, teilte das vom Großaktionär Adolf Merckle jüngst mehrheitlich übernommene Unternehmen am Dienstag mit. Die gute Auslandsnachfrage ließ bei höheren Preisen den Umsatz im zweiten Quartal für Analysten unerwartet kräftig um 13,1 % auf 2,142 Mrd. €. „In Deutschland dürfte die Wachstumsschwäche dagegen erst im nächsten Jahr überwunden sein“, konstatierte der Vorstand.

Der gestiegene Wechselkurs des Dollar und schwarze Zahlen bei der im ersten Halbjahr 2004 noch verlustreichen indonesischen Tochter Indocement ließen den Gewinn nach Minderheiten um gut 40 % auf 218 Mill. € wachsen. Auch der Verkauf eines Betonwerks in den USA spülte Geld in die Kasse.

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