Proton sucht nach internationalen Kooperationen
VW will offenbar bei Proton einsteigen

Volkswagen will nach Informationen aus Unternehmenskreisen mit 20 Prozent beim malaysischen Autobauer Proton einsteigen. Später soll der Anteil auf eine Mehrheit erhöht werden.

HB FRANKFURT. Dieses Vorgehen wollen die Wolfsburger der malaysischen Regierung vorschlagen, wie Reuters am Mittwoch aus Branchenkreisen erfuhr. Der malaysische Staat soll sich demnach schrittweise aus Proton zurückziehen und für eine Startphase weiter Verluste des Unternehmens tragen.

Binnen fünf Jahren könne der Volkswagen-Anteil auf über 50 Prozent aufgestockt werden, sagte eine mit den Vorgängen bei VW vertraute Person aus der Branche. Die defizitäre Proton peilt für das laufende Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone an. Dazu soll die Markteinführung eines neuen Modells beitragen, das den bisherigen Verkaufshit „Wira“ ablöst. Der Wagen wird seit 14 Jahren verkauft.

Proton sieht sich einem wachsenden Wettbewerbsdruck im Land ausgesetzt und sucht daher internationale Kooperationen. Die staatliche Beteiligungsgesellschaft Khazanah Nasional Bhd, der 43 von Proton gehören, hatte auch mit General Motors Gespräche geführt.

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