„Prozess verläuft nach Plan“
Bald neuer Astbest-Vorschlag von ABB

Die vom zuständigen Konkursgericht in Pittsburgh angeforderten Unterlagen für den Astbest-Vergleich in den USA hat der Elektrotechnikkonzern ABB eigenen Angaben zufolge nahezu fertig.

HB ZÜRICH. ABB rechnet damit, die endgültigen Vorschläge kurz nach dem 13. Juni einzureichen. „Der Prozess verläuft nach Plan“, erklärte ein ABB-Sprecher am Freitag. Mit dem neuen Vergleich, der ABB gut 200 Mill. Dollar mehr kosten dürfte als die ursprünglich geplanten 1,2 Milliarden, hofft ABB ein Jahre altes Problem endgültig aus der Welt zu schaffen. Im vergangenen Dezember, als der mit den meistens Asbest-Klägern ausgehandelte Vergleich über 1,2 Mrd. Dollar auf dem Tisch lag, hatte ein Gericht den Bedenken einer Kläger-Minderheit statt gegeben und Änderungen verlangt.

Die neuen ABB-Vorschläge berücksichtigen die Einwände der vormaligen Gegner des Vergleiches und sind nach ABB-Angaben von Ende Mai mit diesen abgesprochen. ABB hofft, den Vergleich noch dieses Jahr unter Dach und Fach bringen zu können.

Der 13. Juni war vom Konkursgericht als Zieldatum genannt worden. ABB hatte aber bereits früher erklärt, das Datum sei nicht in Stein gemeisselt und ABB würde mehr Zeit zugestanden erhalten falls das nötig sei.

Das Verfahren sieht vor, dass das Vermögen von amerikanischen ABB-Töchtern in den Entschädigungsplan des Vergleichs eingebracht wird. In diesem Zusammenhang wurden betroffene Firmen in Konkurs gesetzt.

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