Prüfung der Übernahme durch das Kartellamt
Porsche gibt sich bei VW vorerst mit weniger zufrieden

Porsche hat seine Pläne zur Übernahme von Anteilen an Volkswagen beim Bundeskartellamt zur Prüfung angemeldet - allerdings nicht die vollen 20 Prozent.

HB HAMBURG. Porsche meldete beim Amt 19 Prozent an. Der Schritt sei bereits am 30. September erfolgt, teilte das Kartellamt am Dienstag mit. Die Kartellwächter müssen nun die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit der Pläne prüfen.

Porsche hatte Ende August angekündigt, sich mit insgesamt 20 Prozent am Stammkapital von Volkswagen beteiligen zu wollen, um Europas größtem Autobauer vor feindlichen Übernahmeversuchen zu schützen. Vergangene Woche hatte Porsche mitgeteilt, bereits 10,26 Prozent an VW erworben zu haben.

Ein Porsche-Sprecher sagte, der Sportwagenbauer strebe weiterhin an, rund 20 Prozent der VW-Anteile zu erwerben. Das Erreichen der Schwelle von einem Fünftel muss Porsche nicht melden. Die nächste meldepflichtige Hürde liegt bei 25 Prozent.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass auch der Stuttgarter Autobauer DaimlerChrysler eine Beteiligung an Volkswagen erwogen hatte. Nachdem Porsche zum Zuge gekommen ist, schloss Daimler-Chrysler ein Engagement bei den Wolfsburgern aber endgültig aus. Beide Konzerne führen jedoch Gespräche über gemeinsame Projekte.

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