PSA-Chef: Peugeot will Opel nicht übernehmen

PSA-Chef
Peugeot will Opel nicht übernehmen

Kooperation ja, Übernahme nein. Der Chef des französischen Autoherstellers PSA Peugeot Citroen lehnt eine Fusion mit Opel ab. Man wolle auf Augenhöhe zusammenarbeiten.
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BerlinFür den angeschlagenen französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroen kommt ein Zusammengehen mit dem ebenfalls kriselnden Kooperationspartner Opel nicht infrage. „Eine Übernahme von Opel ist nicht geplant“, sagte PSA-Chef Philippe Varin der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Er setzt nach eigener Auskunft vielmehr große Hoffnungen in die vereinbarte Allianz mit der General-Motors -Tochter. „Wir können viel Geld sparen, indem wir zusammen einkaufen und neue Automodelle entwickeln“, sagte Varin. „Bei Opel braucht niemand Angst vor uns zu haben“, versicherte er. „Wir sind nicht angetreten, um Opel und PSA gegeneinander auszuspielen, sondern um gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten und gemeinsam besser zu werden.“

Zuletzt hatte Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg gesagt, Peugeot brauche einen langfristigen Partner zum Überleben. „Unsere Wahl ist es, eine langfristig angelegte Allianz zu schmieden“, betonte Montebourg, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zugleich schloss er eine vorübergehende Verstaatlichung von Peugeot erneut aus. Ähnlich äußerte sich nun Varin. „Eine Verstaatlichung steht nicht auf der Tagesordnung. Ende des Jahres hatten wir finanzielle Sicherheiten von zehn Milliarden Euro. Wir können gut ohne den Staat auskommen“, sagte der PSA-Chef in dem Zeitungsinterview. „Die ersten beiden Monate dieses Jahres waren alles andere als gut, aber wir gehen davon aus, dass wir am Ende des Jahres im Rahmen der Marktentwicklung liegen werden“, fügte er hinzu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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