Puppenhersteller senkt Umsatzprognose für 2004
Schlappe für Zapf Creation

Der fränkische Puppenhersteller Zapf Creation hat seine Umsatzprognose für das Jahr 2004 gesenkt. Grund dafür sei das weiterhin schwache Geschäft in Zentraleuropa. Der Handel bleibe gerade in Deutschland zurückhaltend.

HB RÖDENTAL. Auf Basis der aktuellen Umsätze und der Auftragsbestände per Oktober könne die Umsatzprognose von 190 Mill. € für 2004 nicht mehr erreicht werden, teilte die im SDax gelistete Zapf am Dienstag mit. „Insbesondere in der operativen Geschäftseinheit Central Europe mit dem wichtigen deutschen Markt zeigt sich der Handel kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft unverändert zurückhaltend in seinem Orderverhalten“, hieß es in der Mitteilung des Unternehmens. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Franken mehrfach ihre Prognosen gesenkt und vor allem wegen eines schwachen US-Geschäfts einen Ergebnis-Einbruch verbucht.

Nach einem enttäuschenden Auftaktquartal hatte sich der Hersteller so genannter Funktionspuppen, die laufen, sprechen oder weinen können, nach dem zweiten Quartal 2004 wieder zuversichtlich gezeigt, seine Ziele von 190 (2003: 201,4) Mill. € Umsatz und eines mit 24 (23,4) Mill. € praktisch stagnierenden operativen Ergebnis für das Gesamtjahr erreichen zu können. „Obwohl es nach Ablauf des zweiten Quartals den Anschein hatte, dass sich die Geschäftsentwicklung stabilisieren würde, blieb das dritte Quartal hinter den Erwartungen zurück“, teilte Zapf mit.

In den ersten neun Monaten des Jahres war der Umsatz um 17 % auf 115,1 Mill. € zurückgegangen. Das operative Ergebnis (Ebit) lag mit 12,2 Mill. € um 40 % unter dem Vorjahresniveau. Der Überschuss sank um 45 % auf 7,2 Mill. €.

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