Qualcomm
Der Hersteller liefert weniger Handychips aus

Nachdem die Kunden wegen befürchteten Liefengpässen ihre Vorratskammern füllten, wird der Hersteller im laufenden Quartal nun wieder weniger Handychips ausliefern. Die Gewinnprognose für 2011 hob Qualcomm dennoch an.
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New YorkDer US-Konzern Qualcomm wird im laufenden Quartal weniger Handychips ausliefern als zunächst geplant. Die Kunden würden ihre Lagerbestände herunterfahren, erklärte der Rivale von Texas Instruments und Nvidia am Mittwoch nach Börsenschluss. Hintergrund sei, dass sie zuvor aus Angst vor Lieferengpässen nach dem Japan-Beben größere Vorräte angelegt hätten, sagte Finanzchef William Keitel. Die Kunden seien angesichts der ungewissen Wirtschaftslage zwar vorsichtig, es gebe aber keine Hinweise auf eine nachlassende Nachfrage. Qualcomm hob die Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2011 an.

Das Unternehmen peilt jetzt einen Gewinn von 3,15 bis 3,20 Dollar je Aktie nach bisher 3,05 bis 3,13 Dollar an. Der Umsatz werde sich auf 14,7 bis 15 Milliarden Dollar belaufen. Bisher war der Konzern von 14,1 bis 14,7 Milliarden ausgegangen. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal verdiente Qualcomm unter dem Strich 1,035 Milliarden Dollar nach 767 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg auf 3,62 nach 2,7 Milliarden Dollar vor Jahresfrist.

Qualcomm-Papiere gaben nachbörslich fast drei Prozent nach.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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