Qualitätsmängel
Toyota hat wieder Ärger mit dem Prius

Das einstige Vorzeigeunternehmen fing gerade an, sich zu erholen - und jetzt das: Hunderttausende von Wagen der Flaggschiffmarke Prius sollen in die Werkstatt. Diesmal stimmt offenbar etwas mit der Kühlpumpe nicht.
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HB TOKIO. Der weltgrößte Autobauer Toyota muss weltweit erneut Hunderttausende Autos reparieren. Betroffen seien rund 650 000 Hybrid-Autos des Modells Prius, bei denen die Kühlpumpe repariert werden müsse, bestätigte ein Sprecher des Autobauers im Dienstag in Tokio.

Betroffen sind Hybrid-Autos der Modelljahrgänge 2004 bis 2007, wie der japanische Autobauer am Dienstag mitteilte. Ein Unternehmenssprecher betonte, es handele sich nicht um einen Rückruf, sondern um eine „Kampagne zur Zufriedenheit der Kunden“. In den vergangenen Monaten musste Toyota mehrere Millionen Autos in die Werkstätten rufen, um Qualitätsprobleme zu beheben.

Es handele sich diesmal nicht um einen offiziellen Rückruf, sondern um einen "freiwilligen" Kundenservice, wie Toyota betonte. Betroffen seien rund 390 000 Fahrzeuge auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt, 180 000 Prius in Japan sowie weitere rund 80 000 Prius in Europa und Australien.

Toyotas Image hatte durch den Rückruf von mehr als 8,5 Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten vor allem in Nordamerika stark gelitten. Das Unternehmen hat nach anderthalb Jahren in der Defensive erst kürzlich wieder angefangen, nach vorne zu schauen.

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  • Haben Sie vor Veröffentlichung dieser Nachricht sauber recherchiert? Oder war es doch zu einfach, die Agenturmeldung einfach umgebaut zu übernehmen? Haben Sie recherchiert, wieviele Rückrufe und Serviceaktionen es insgesamt in den jeweiligen Regionen gibt? Haben Sie recherchiert, wieviele Fahrzeuge aller Hersteller nicht zurückgerufen werden, obwohl Probleme bekannt sind. Haben Sie ebenfalls über die Rückrufe und Serviceaktionen der letzten Monate durch bMW, Audi, Mercedes-benz, Hyundai, General Motors, Ford, Porsche, Aston Martin, Volkswagen, Citroen, KiA, Mazda, Opel, Renault und all den anderen berichtet? Allein ihre Selektion (und die ihrer Kollegen) von vermeintlich berichtenswerten Themen macht aus "Nicht-Nachrichten" Nachrichten. Sie schaffen sich ihre Nachrichten selbst und halten Kampagnen am Leben nach dem Stil der boulevard-Medien. ich wünsche mir von anspruchsvollen Medien mehr Feingefühl im Umgang mit solchen Meldungen.

  • Wieso steht das "freiwillig" hier auch im Text in Anführungszeichen?? Es handelt sich um eine freiwillige Leistung des Herstellers, andere Fabrikanten würden hier einfach die Kunden zahlen lassen! Journalisten, werdet doch endlich mal fair zu Toyota - die Toyota-Leute zahlen auch Steuern in Europa und in Deutschland! Kein einziger anderer Hersteller ist in der Lage, ein ähnlich zuverlässiges und umweltverträgliches Auto zu bauen, wie es der Prius ist- und das wird dann auch über sehr lange Zeit noch gut mit Garantieleistungen betreut.

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