Quartalsbericht
Motorenbauer Deutz schreibt rote Zahlen

Der Motorenfabrikant Deutz hat im ersten Quartal 2013 Verluste verzeichnet. Das Geschäft mit Motoren für Lastwagen und Landmaschinen gilt als konjunkturanfällig. Die Auftragslage habe sich aber bereits wieder verbessert.
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FrankfurtDeutz hat im ersten Quartal deutlich weniger Motoren verkauft und rote Zahlen geschrieben. Operativ sei das Ergebnis (Ebit) auf minus 6,4 Millionen Euro gesunken, teilte der Motorenbauer am Mittwoch mit. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von zehn Millionen Euro erzielt worden. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf knapp 290 Millionen Euro. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 290 Millionen Euro und einem Ebit-Verlust von 7,8 Millionen Euro sowie einem Fehlbetrag nach Anteilen Dritter von fünf Millionen Euro gerechnet.

Obwohl die Motorenverkäufe im ersten Quartal um 22 Prozent schrumpften, zeigte sich der Vorstand für die kommenden Monate zuversichtlich. Der Auftragseingang habe sich wieder deutlich belebt, insbesondere Motoren für landwirtschaftliche Fahrzeuge seien gefragt. Im ersten Quartal seien Aufträge im Volumen von knapp 389 Millionen Euro hereingekommen, ein Plus von 40 Prozent zum Schlussquartal, und in etwa so viel wie im Vorjahresquartal.
Deutz bekräftigte die Prognose. Der Motorenbauer erwartet demnach im laufenden Jahr einen Umsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite soll sich im Vergleich zu der im Vorjahr erzielten Ebit-Marge von drei Prozent moderat verbessern. 2012 blieb dem im SDax notierten Unternehmen bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro wegen der schwachen Nachfrage in Europa und China unter dem Strich nur ein Gewinn von 21 Millionen Euro.
Das Geschäft von Deutz gilt als sehr konjunkturanfällig. Eine wirtschaftliche Flaute macht sich umgehend im Verkauf von Motoren für Lastwagen, Baumaschinen oder Landmaschinen bemerkbar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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