Quartalsbilanz
Agfa-Gevart rutscht in die roten Zahlen

Der belgische Grafik-Spezialist Agfa-Gevaert hat im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben. Die Umsätze waren weggebrochen.

HB BRÜSSEL. Seinen operativen Verlust bezifferte Agfa-Gevaert für das Vierteljahr auf 36 Mill. Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 50 Mill. Euro eingefahren. Ohne Berücksichtigung von Kosten für die Umstrukturierung des Konzerns und einmaliger Posten habe das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 38 Mill. Euro nach 71 Mill. Euro ein Jahr zuvor betragen. Den Quartalsumsatz gab Agfa mit 797 Mill. Euro an - ein Minus von 16,4 Prozent.

An seinem Ausblick für das Gesamtjahr 2005 hielt Agfa-Gaevert fest. Im August hatte Agfa einen geringeren Gewinn bei höheren Umsätzen in Aussicht gestellt.

Agfa-Gaevert ist der ehemalige Mutterkonzern der deutschen Agfa Photo. In dieses Unternehmen hatte der Konzern seine Fotoaktivitäten ausgegliedert: Filme, Chemie, Papiere und Labormaschinen. Das Unternehmen, das erst Anfang des Jahres in die Eigenständigkeit entlassen worden war, ist inzwischen aber insolvent. Grund soll das schlecht laufende Geschäft mit klassischen Fotoartikeln gewesen sein. Agfa Photo wird nun zerschlagen. Die bekannteste Sparte - die Filme - hat allerdings noch keinen Käufer gefunden.

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