Quartalsbilanz
Conti enttäuscht mit glänzenden Zahlen

Autozulieferer Continental hat im ersten Quartal 2005 Gewinn und Umsatz kräftig nach oben geschraubt. Die Erwartungen konnte das für seine Reifen bekannte Unternehmen aber nicht erfüllen.

HB HANNOVER. „Wir behalten unsere Rekordziele für das gesamte Jahr trotz eher schwacher Automobilkonjunktur fest im Visier“, demonstrierte Conti-Chef Manfred Wennemer im Zwischenbericht zum ersten Quartal weiterhin Zuversicht. Der Konzern sei auf gutem Weg, neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ertrag zu erzielen. In den ersten drei Monaten des Jahres sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 9,5 Prozent auf 281,7 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz kletterte von 2,986 auf 3,253 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg um 24,8 Prozent auf 167,0 Millionen Euro.

Analysten hatten im Schnitt ein Ebit von 285 Millionen Euro und einen Umsatz von 3,337 Milliarden Euro erwartet. Beim Überschuss übertraf Conti die Erwartungen der Analysten, die hier 161 Millionen Euro prognostiziert hatten.

In der für Conti wichtigen Sparte Automotive Systems, die unter anderem elektronische Bremssysteme wie ESP produziert, stieg der Umsatz um 2,6 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, währungsbereinigt ein Plus von 3,2 Prozent. Der operative Gewinn wuchs um sieben Prozent auf 124,3 Millionen Euro.

In der Sparte Pkw-Reifen erhöhte sich der Umsatz um 6,7 Prozent auf 980,6 Millionen Euro. Bereinigt um den geänderten Konsolidierungskreis und Währungseffekte betrage der Anstieg 3,3 Prozent, teilte Conti mit. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 91,1 Millionen Euro.

Der Bereich Nutzfahrzeugreifen verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 9,6 Prozent auf 306,6 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte hätte sich ein Umsatzanstieg von 6,7 Prozent ergeben. Das Ebit erhöhte sich um 12,9 Prozent auf 17,5 Millionen Euro.

Die Division Conti-Tech steigerte den Umsatz um 43 Prozent auf 707,9 Millionen Euro. Phoenix trug 237,7 Millionen Euro zum Umsatz bei. Ohne diesen Zukauf und Wechselkurseffekte hätte sich den Angaben zufolge jedoch ein Umsatzrückgang von 2,7 Prozent ergeben. Das Betriebsergebnis legte hier um 19,5 Prozent zu auf 58,3 Millionen Euro, Phoenix hatte einen Antail von 11,3 Millionen Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%