Quartalsbilanz
Eon verdient an hohen Strompreisen

Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut einen Milliardengewinn eingefahren. Den größten Ergebnisbeitrag lieferte erneut das Gas- und Stromgeschäft in Mitteleuropa.

HB DÜSSELDORF. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im Zeitraum von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 2,534 Mrd. Euro gestiegen, teilte der Versorger am Mittwoch in Düsseldorf mit. Damit blieb Eon leicht unter den Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich verdienten die Düsseldorfer 1,718 Mrd. Euro und damit 18 Prozent mehr als im ersten Quartal 2005. Der Konzern bekräftigte, 2006 das bereinigte Ebit leicht verbessern zu wollen.

In Zentraleuropa steigerte der Konzern den bereinigten Gewinn um zehn Prozent auf 1,413 Mrd. Euro. „Dieser Anstieg ist insbesondere auf Erstkonsolidierungen in Bulgarien und Rumänien, auf den witterungsbedingt höheren Gasabsatz sowie höhere Durchschnittspreise für Strom und Gas in Folge von weltweit gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen zurückzuführen“, teilte der Dax-Konzern mit. Die Eon-Aktie reagierte kaum auf die Zahlen und notierte 0,21 Prozent im Plus bei 94,39 Euro.

„Jetzt hat wertsteigerndes Wachstum im Kerngeschäft für uns hohe Priorität“, betonte Eon-Chef Wulf Bernotat. Er verwies dabei ausdrücklich auf die Pläne zur Übernahme des spanischen Versorgers Endesa und die Verhandlungen mit der russischen Gazprom über eine Beteiligung an der Ausbeutung des sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje.

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