Quartalsbilanz
Leifheit schreibt wieder rote Zahlen

Der Haushaltsgeräte- und Badartikel-Hersteller Leifheit hatte sich durch die Verlagerung von Teilen der Produktion erst kürzlich aus der Verlustzone befreit. Stark gestiegene Rohstoffkosten und Währungsschwankungen machten die Erfolge im zweiten Quartal aber zunichte.

HB FRANKFURT. Unter dem Strich schlägt für den Zeitraum von April bis Juni ein Verlust von 116 000 Euro zu Buche, wie aus dem am Montag veröffentlichten Zwischenbericht hervorgeht. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen aus Nassau an der Lahn nach der Verlagerung von Teilen der Produktion nach Osteuropa und der Trennung von unrentablen Bereichen den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft und nach Steuern 1,3 Mill. Euro verdient.

Nicht zulezt wegen der Trennung vom Industriewaagen-Hersteller „Soehnle Professionel“ ging der Konzernumsatz des im Prime Standard der Frankfurter Börse notierten Unternehmens nun um rund 12 Prozent auf 68,2 Mill. Euro zurück. Finanzvorstand Frank Gutzeit bezeichnete die Zahlen als „erwartet schwierig, aber im Einklang mit unserer Erwartung für das Gesamtjahr“.

In den ersten sechs Monaten insgesamt erzielte Leifheit einen Überschuss von 1,2 Mill. Euro nach 2,9 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank von 155,5 auf 143,3 Mill. Euro. Zulegen konnte Leifheit nach eigenen Angaben im Bereich Bad. Hingegen sanken die Umsätze im Unternehmensbereich Haushalt, der im dritten und vierten Quartal durch Zukäufe gestärkt werden soll.

„Für das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand eine gegenüber den ersten sechs Monaten deutlich beschleunigte Umsatzentwicklung“, teilte Leifheit mit. Die Aktie legte bei geringen Umsätzen um gut 2 Prozent zu.

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