Quartalsbilanz
Nike verliert auf eigenem Boden

Der Gewinn des US-Sportartikelherstellers Nike ist im letzten Geschäftsquartal zurückgegangen. Besonders auf dem Heimatkontinent lief es nicht so wie erhofft.

HB LOS ANGELES. In den drei Monaten bis Ende Mai fiel der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 332,8 Mill. Dollar oder 1,27 Dollar pro Aktie, wie Nike am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Grund für den Rückgang seien Einmalkosten im Zusammenhang mit einem Streit um seine Marke Converse. Ohne diese Kosten stieg der Gewinn um 4 Prozent auf 1,39 Dollar pro Aktie. Der Umsatz wuchs um 8 Prozent auf 4 Mrd. Dollar.

Zwar traf das Ergebnis vor Sonderposten die durchschnittlichen Erwartungen der befragten Analysten. Doch die Investoren waren enttäuscht von dem Rückgang der Bestellungen aus Lateinamerika. Die Aktie des Adidas-und Puma-Konkurrenten fiel daraufhin im nachbörslichen Handel auf 81,88 Dollar nach 83,63 Dollar zum Schluss der Nyse.

Viele Investoren hätten erwartet, dass Nike die Markterwartungen übertreffe, sagte Analyst John Shanley von Susquenna Financial. Zudem hätten sie nicht mit dem Minus von 1 Prozent bei den Bestellungen in Amerika – einem der wichtigsten Märkte – gerechnet.

Nike erfreut sich auf seinem Heimatmarkt in den USA starker Nachfrage. In Europa und Asien hat das Unternehmen dagegen Schwierigkeiten. Der Trend der Verbraucher zu preisgünstigeren Modellen hat verstärkt Werbeaktionen notwendig gemacht.

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