Quartalsbilanz
Nordex-Windanlagen sind gefragt

Eine boomende Auslandsnachfrage beschert dem Hamburger Windkraftanlagenbauer Nordex einen Umsatzschub und wieder Gewinne. Nach starken Geschäften in den ersten neun Monaten bekräftigte das Unternehmen seine Ziele für dieses und das kommende Jahr.

HB NORDERSTEDT. Von Januar bis September legten die Erlöse um 113 Prozent auf 373 Mill. Euro zu, wie Nordex am Donnerstag mitteilte. Vor Zinsen und Steuern erwirtschaftete Nordex einen Gewinn (Ebit) von 12,1 Mill. Euro nach einem Verlust von 12,3 Mill. Euro vor Jahresfrist. „Diese Ergebnisverbesserung geht in erster Linie auf die volle Auslastung der Kapazitäten zurück“, erläuterte der Vorstand. Auch unterm Strich schrieb Nordex wieder schwarze Zahlen mit einem Überschuss von 6,4 (Vorjahreszeitraum: minus 14,6) Mill. Euro.

Wachstumsträger ist das starke Exportgeschäft. Rund drei Viertel der Umsätze kamen aus dem europäischen Ausland und aus Asien. Vor einem Jahr belief sich dieser Anteil noch auf etwas mehr als die Hälfte.

Positiv stimmt das Unternehmen der Ordereingang. So stieg das Auftragsneugeschäft im Berichtszeitraum um 84 Prozent auf 515 Mill. Euro.

Nordex sieht sich nach damit „auf bestem Weg“, 2006 seine Umsatzprognose von mehr als 500 Mill. Euro zu erfüllen und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von mehr als drei Prozent zu erreichen. Für das kommende Jahr strebt der Vorstand weiterhin ein organisches Wachstum von rund 50 Prozent bei verbesserter Ertragskraft an.

Die im Technologieindex TecDax notierte Nordex-Aktie lag im frühen Handel 1,3 Prozent im Plus auf 13,45 Euro.

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