Quartalsbilanz
Norsk Hydro hat ein Kostenproblem

Der norwegische Öl-, Energie- und Aluminiumproduzent Norsk Hydro hat trotz höherer Gewinne die Markterwartungen im dritten Quartal verfehlt.

dpa-afx OSLO. Das Umsatzwachstum verlangsamte sich zudem bei zugleich steigenden Kosten. Zwar profitiere Norsk Hydro nach wie vor von hohen Öl- und Gaspreisen, sagte Vorstandschef Eivind Reiten am Dienstag in Oslo. Die eigenen Kosten für Verbrauchsgüter stiegen aber ebenfalls. "Kostenkontrolle hat daher für uns weiter höchste Priorität", sagte Reiten.

Der Vorsteuergewinn stieg im dritten Quartal von 13,37 auf 14,78 Mrd. Norwegische Kronen (rund 1,64 Mrd. Euro). Analysten hatten allerdings im Schnitt mit 15,28 Mrd. Kronen gerechnet. Der operative Gewinn betrug 15,29 Mrd. Kronen (VJ: 12,97) gegenüber von den Experten erwarteten 15,59 Mrd. Kronen. Der Umsatz lag bei 50,96 Mrd. Kronen (VJ: 44,61) und damit ebenfalls unter den von Analysten im Mittel erwarteten 54,77 Mrd. Kronen.

Im dritten Quartal lag die Öl- und Gasproduktion im Schnitt bei 548 000 Barrel Öläquivalente (Boepd) pro Tag und damit 7 000 Boepd über dem Vorjahr sowie 11 000 Boepd über dem zweiten Quartal. Der durchschnittlich erzielte Ölpreis lag den Angaben nach bei 66,60 US-Doller je Barrel - zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Der erzielte Gaspreis lag im Schnitt bei 1,73 Kronen pro Kubikmeter - ebenfalls zehn Prozent mehr als im Vorjahr, jedoch drei Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals.

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