Quartalsbilanz
Shell streicht 6 Mrd. Dollar ein

Der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell hat im zweiten Quartal glänzend verdient: Der Überschuss stieg um mehr als ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von dem guten Abschneiden sollen auch die Aktionäre direkt profitieren.

HB LONDON. Der Nettogewinn auf Basis der tatsächlichen Kosten – ohne Berücksichtigung der Wertänderung der Lagerbestände – habe 6,3 Mrd. Dollar betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Ohne Berücksichtigung nicht-operativer Kosten von 232 Mill. Dollar habe das Ergebnis bei 6,55 Mrd. Dollar gelegen und damit die Erwartung von Analysten übertroffen, die mit 6,15 Mrd. Dollar gerechnet hatten.

Für das erste Halbjahr meldete Shell am Donnerstag einen im Vergleich zu 2005 um 23 Prozent gestiegenen Gewinn von gut 12,4 Mrd. Dollar. Vorstandschef Jeroen van der Veer sagte, die Entwicklung beruhe auf einer insgesamt guten Leistung und nicht nur auf den hohen Energiepreisen. Allerdings ging die Produktion im zweiten Quartal um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

Einen Teil des Gewinns will Shell als Zwischendividende an die Aktionäre ausschütten. Diese soll 0,25 Euro je Aktie betragen. Im Vorjahr waren es 0,23 Euro je Aktie. Royal Dutch Shell kaufte im abgelaufenen Quartal 1,1 Prozent der eigenen Aktien im Wert von 2,5 Mrd Dollar zurück.

Der Konzern bestätigte seine Produktions-Prognose für das laufende und das kommende Jahr. Basierend auf einem Ölpreis von 50 Dollar je Barrel bleibe die Gesamtjahresprongose 2006 unverändert bei 3,4 Mill. Öl-Äquivalent je Tag.

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