Quartalsergebnis
Autobauer kaufen fleißig bei Leoni ein

Das Nürnberger Autozulieferer Leoni hat im ersten Quartal dank vermehrter Aufträge besonders aus China den Gewinn kräftig gesteigert.

HB MÜNCHEN. Die Franken schraubten ihren Überschuss in den ersten drei Monaten um das Zweieinhalbfache auf 19,7 Mill. Euro. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 15,9 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz kletterte um gut ein Drittel auf 476,9 Mill. Euro, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Dienstag mitteilte. Vor Steuern und Zinsen blieb dem Hersteller damit ein Ergebnis (Ebit) von 34,2 Mill. Euro, das sich im Vergleich zum Vorjahresquartal verdoppelt hat. Die Nürnberger übertrafen mit 7,2 Prozent ihr selbst gestecktes Ziel einer Ebit-Marge von 7 Prozent.

Im Gesamtjahr 2006 erwarte Leoni mit rund 70 Mill. Euro einen Nettogewinn, der etwa ein Viertel über dem von 2005 liegen solle, hieß es. Das erklärte Umsatzziel von 1,7 Mrd. Euro werde sicher erreicht; die Rendite werde das angepeilte Niveau von 7 Prozent erreichen.

Neben der anziehenden Nachfrage nach seinen Produkten habe das Unternehmen von Produktivitätssteigerungen profitiert, die es auch fortsetzen wolle. Das Segment Bordnetze habe den Umsatz auf Grund von Großprojekten mit den Auto-Kunden wie BMW und Daimler-Chrysler sowie den US-Nutzfahrzeugherstellern Caterpillar und Cummins um ein Fünftel auf 242 Mill. Euro ausgeweitet. Im Bereich Draht & Kabel sei der Umsatz um 58 Prozent auf 234,9 Mill. Euro geklettert. Vor allem das Geschäft in China habe zu diesem deutlichen Anstieg beigetragen.

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