Quartalsergebnis
Geschrumpfte Jenoptik verdient mehr

Der auf das Optikgeschäft zusammengeschrumpfte Technologiekonzern Jenoptik hat im ersten Quartal gut verdient. Deshalb ist das Unternehmen auch zuversichtlich für das Gesamtjahr.

HB BERLIN. Der Betriebsgewinn (Ebit) des Konzerns mit dem verbliebenen Geschäftsfeld Photonics (Laser, Blitzgeräte, Militärtechnik) sei von 5,4 auf 8,9 Mill. Euro gestiegen, teilte Jenoptik am Donnerstag in Jena mit. Das Ergebnis der Sparte nach Steuern habe von 4,2 auf 5,3 Mill. Euro zugelegt. Der Umsatz sei auf 109 Mill. Euro und damit um knapp 19 Mill. Euro geklettert.

Die Photonics-Zahlen sind allerdings nicht völlig mit den Angaben zu dem Geschäftsbereich aus dem Vorjahr zu vergleichen. Der Immobilienbesitz und die Konzern-Holding werden nun berücksichtigt.

Jenoptik hatte Anfang des Jahres die ertragsschwache Anlagenbausparte Clean Systems für die Halbleiter- und Flachbildschirmindustrie an den Finanzinvestor Springwater verkauft. Damit trennte sich Jenoptik auch von über zwei Dritteln seines Umsatzes und seiner Mitarbeiter.

Der Auftragseingang blieb zwischen Januar und März hinter dem Niveau von 2005 zurück. Mit 117 Mill. Euro betrug er rund 20 Mill. weniger. Jenoptik wies allerdings auf einen Großauftrag im Vorjahr hin. Entsprechend lag auch der Auftragsbestand leicht unter Vorjahresniveau.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seine Prognose, der Umsatz werde zwischen 420 und 450 Mill. Euro ausfallen. Wegen des starken ersten Quartals könne er am oberen Rand der Spanne liegen, teilte der Konzern mit. Zudem könnten Unternehmenskäufe den Umsatz weiter treiben. Das Ebit soll ebenfalls am oberen Ende der Spanne von 38 bis 44 Mill. Euro liegen.

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