Quartalsergebnis
Pfizer meldet deutlichen Gewinnrückgang

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat unter anderem wegen Kosten für den Verkaufsstopp seines Arthritismittels Bextra im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet.

NEW YORK. Für die abgelaufenen drei Monate habe sich ein Gewinn von 301 Millionen Dollar oder vier Cent je Aktie nach 2,33 Mrd. Dollar oder 30 Cent je Aktie im Vorjahr ergeben, teilte Pfizer am Dienstag mit.

Vor Sonderbelastungen wies das Unternehmen einen Gewinn von 54 Cent je Aktie aus. Analysten hatten einer Umfrage von Reuters zufolge im Schnitt 53 Cent je Aktie erwartet, was der Prognose von Pfizer entsprach. Für 2005 erwartet das Unternehmen nun einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 1,98 Dollar und damit zwei Cent je Aktie weniger als vor zwei Wochen.

Pfizer hatte sich in diesem Monat einverstanden erklärt, sein umsatzstarkes Arthritis-Medikament Bextra vom Markt zu nehmen. Zuvor hatten Pfizer nahm das Mittel vom Markt, obwohl es offiziell nicht die Einschätzung der Aufsichtsbehörden teilt. Bextra brachte Pfizer 2004 Erlöse in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar ein. Das Mittel galt als künftiger Umsatzbringer und Gewinntreiber, während viele andere Medikamente von Pfizer zunehmend von Nachahmerprodukten Konkurrenz bekommen. Im ersten Quartal verbuchte Pfizer für den Umsatzausfall durch Bextra eine Belastung von 766 Millionen Dollar.

Auch andere Belastungen schlugen im ersten Quartal zu Buche, darunter Sonderkosten im Zusammenhang mit Steuerangelegenheiten in Höhe von 2,19 Milliarden Dollar.

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