Quartalsergebnis und Prognose
Genentech traut sich mehr zu

Das weltweit zweitgrößte Biotechnologie -Unternehmen Genentech hat den Gewinn im zweiten Quartal dank starker Zuwachsraten mit den Krebsmedikamenten Avastin und Rituxan um 41 Prozent gesteigert und die Gesamtjahresprognose erhöht.

dpa-afx SAN FRANCISCO. Der Nettogewinn sei von 531 auf 747 Mill. Dollar gestiegen, teilte die amerikanische Biotech-Tochter des Schweizer Pharmakonzerns Roche am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit.

Genentech rechnet im Gesamtjahr 2007 nun mit einem Gewinn vor Sonderposten von 2,85 bis 2,95 Dollar je Aktie. Dies entspreche einem Wachstum von 28 bis 32 Prozent verglichen mit dem Gesamtjahr 2006. Bei Veröffentlichung des Zwischenberichts zum ersten Quartal hatte das Unternehmen auf dieser Basis lediglich ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent in Aussicht gestellt.

Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten (EPS) stieg von 56 auf 78 Cent und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Von Thomson First Call befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 71 US-Cent je Aktie vor Sonderposten gerechnet. Der Umsatz wuchs von 2,199 Mrd. Dollar auf 3,004 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit 2,854 Mrd. Dollar gerechnet.

Mit dem Krebsmedikament Avastin wurden im Berichtszeitraum 564 Mill. Dollar umgesetzt, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal von 33 Prozent. Stärker noch waren die Umsätze mit dem Rheumapräparat Rituxan, die bei 582 Mill. Dollar (VJ 526 Millionen) lagen. Das Unternehmen hat zehn Medikamente auf dem Markt, mit dreien davon erreicht Genentech je einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Dollar.

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