Quartalsgewinn nur leicht gestiegen
Deutz kommt nicht so schnell voran wie erhofft

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal gesteigert und dabei die Ergebniserwartungen der Analysten verfehlt. Die Prognose wurde bestätigt.

dpa-afx KÖLN. Das operative Ergebnis sei von 13 auf 13,1 Mill. Euro gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Fünf von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem Anstieg auf 14,8 Mill. gerechnet. Der Umsatz legte um 26,3 Prozent auf 390,9 Mill. Euro zu und übertraf damit die Schätzungen der Experten (377,23). Der Auftragseingang stieg um 29,9 Prozent au 515,7 Mill. Euro.

Die Ebit-Marge sank von 4,2 auf 3,4 Prozent und lag damit unter den Erwartungen der Experten (3,9%). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 5,6 auf 7,2 Mill. Euro. Der Überschuss legte von 3,9 auf 5,8 Mill. Euro zu. Analysten hatten hier mit 6,8 Mill. Euro gerechnet.

Der 2006 begonnene Ausbau der Kapazitäten werde auch im laufenden Jahr zu steigenden Investitionen führen. Deutz bezifferte sie auf 100 Mill. Euro, von denen im ersten Quartal rund 23 Mill. Euro angefallen seien.

Angesichts des hohen Auftragsbestands und des positiven konjunkturellen Umfelds plant der Vorstand für 2007 einen Absatz von 260 000 Motoren und einen Umsatzanstieg zwischen sechs und zehn Prozent. Das operative Ergebnis solle ebenfalls weiter verbessert werden und die Ebit-Rendite für 2007 rund sieben Prozent erreichen.

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