Quartalsgewinn sinkt um 15 Prozent
Topmarken machen Unilever Sorgen

Beim niederländisch-britischen Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern Unilever ist im ersten Quartal 2004 der Reingewinn binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf 530 Mill. € zurückgegangen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch in Rotterdam mit.

HB LONDON. Der Reingewinn vor Sonderposten und Abschreibungen (BEIA) stieg den Angaben zufolge auf 851 Mill. € und lag damit im Rahmen der Analystenerwartungen, die zwischen 687 und 926 Mill. €s lagen. Das Umsatzwachstum der Top-Marken - darunter Knorr, Lipton und Dove - betrug 1,3 %. Analysten waren von 3,5 % ausgegangen.

„Wir sind nicht glücklich mit den kurzfristigen Umsatzzahlen, und wir werden uns damit befassen“, sagte Chairman Niall FitzGerald. Für das Gesamtjahr 2004 erwartet Unilever ein verstärktes Wachstum bei seinen Top-Marken. Das Umsatzwachstum soll über dem Wert von 2,5 % von 2003 liegen. Für die Bruttogewinnmarge peilt Unilever mindestens 16 % an.

Im Februar hatte Unilever mit einem Strategiewechsel auf seine verfehlten Umsatzziele reagiert. Das Unternehmen rückte von seinem ehrgeizigen Wachstumsprogramm ab und wollte sich künftig verstärkt auf eine Verbesserung der Rendite für die Aktionäre konzentrieren.

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