Quartalsumsatz um fünf Prozent gesteigert
Bosch startet mit Wachstum ins Jahr 2004

Der Automobilzulieferer und Industriekonzern Bosch ist gut ins das Geschäftsjahr 2004 gestartet und hat nach eigenen Angaben den Konzernumsatz im ersten Quartal um fünf Prozent gesteigert. .

HB STUTTGART. „Auch im weiteren Jahresverlauf wird uns die konjunkturelle Entwicklung voraussichtlich helfen, auch wenn deren Risiken nach wie vor groß sind“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Franz Fehrenbach, in Stuttgart. „Zumindest können wir uns nicht auf einen nachhaltigen Aufschwung verlassen.“ Die im Januar abgegebene Prognose eines fünfprozentigen Umsatzwachstums 2004 wiederholte Fehrenbach zunächst nicht. Bosch liefert sich mit dem US-Konzern Delphi ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Position als weltgrößter Autozulieferer.

Im vergangenen Jahr hatte Bosch den Gruppenumsatz dank des milliardenschweren Zukaufs des Heiztechnikkonzerns Buderus um 3,9 % auf 36,4 Mrd. € gesteigert. Ohne die negativen Währungseffekte durch die Kursverluste des Dollar wären die Erlöse trotz der schwachen Autokonjunktur um sieben Prozent gestiegen. Mit einem auf 1,83 (Vorjahr: 1,42) Mrd. € gestiegenen Gewinn vor Steuern verbesserte Bosch seine Umsatzrendite auf 5,0 (4,1) Prozent. Für das Jahr 2005 peilt der Stuttgarter Konzern sieben Prozent Rendite an. Der Jahresüberschuss kletterte 2003 dank einer niedrigeren Steuerquote auf 1,10 (0,65) Mrd. €. Die Zahl der Mitarbeiter sei mit gut 231 600 gleich geblieben, rund 100 000 davon arbeiten in Deutschland.

Der seit Juli 2003 amtierende Fehrenbach kündigte an, den Konzern nach Regionen und Produkten besser auszubalancieren. In Amerika und Asien wolle Bosch überdurchschnittlich wachsen. Der außerhalb Europa erwirtschaftete Umsatzanteil solle langfristig auf 50 % steigen von 32 % im vergangenen Jahr. Das sei auch mit der Verlagerung von Produktion an Niedriglohnstandorte verbunden. Derzeit liege die Wertschöpfung außerhalb Europas nur bei 25 %. Der Anteil des Autozuliefer-Geschäfts, das fast zwei Drittel des Konzernumsatzes ausmacht, soll zu Gunsten der Bereiche Industrietechnik, Gebrauchsgüter- und Gebäudetechnik sinken.

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